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- 19.Januar2012
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Veranstaltungshinweis |
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Wenn Schutzsuchende zu Verfolgten werden
Infoveranstaltung
mit Nurjana & Nuradil // 24.01.2012 um 19 Uhr im
Nexus
Es
gibt wohl nur wenige Leute, die sich vorstellen
können, wie es ist, wenn man ausgegrenzt von der
Mehrheitsgesellschaft, weit weg vom öffentlichen
Leben aufwächst, an einem Ort, wo Menschlichkeit
anscheinend keine Rolle mehr spielt. Untergebracht
in staatlich organisierten Lagern, in denen sich
mehrere Leute ein winziges Zimmer (5 Personen auf
20qm) teilen müssen, die Hygiene katastrophal ist
und Lebensmittel nur mit abgezählten Gutscheinen zu
erhalten sind.
Auch
die beiden Geschwister Nurjana und Nuradil haben
diesen „Alltag“ in einem Flüchtlingslager ertragen
müssen. Nur durch eine enorme Energie und viel
Unterstützung von Organisationen, die sich für
Menschenrechte einsetzen, gelang es den beiden aus
dem Flüchtlingslager in Meinersen (Landkreis
Gifhorn) in private Wohnungen zu ziehen. Doch ihr
politisches Engagement verstärkte zugleich das
Wirken staatlicher Repressionsorgane, die mit
Hausdurchsuchungen und ständiger Androhung der
Abschiebung keine Möglichkeit auslassen sie
einzuschüchtern.
Um zu
erfahren, wie die staatlichen Repressionen das Leben
der beiden Geschwister beeinflussen und wie sich
viele Menschen für eine dauerhafte
Aufenthaltserlaubnis und ein Ende der Repressionen
einsetzen, laden wir herzlichst zu unserer
Infoveranstaltung mit Nurjana & Nuradil am
24.01.2012 um 19 Uhr im Nexus
(Frankfurter Straße 253, Braunschweig) ein.
Wir
hoffen wir können viele interessierte Leute
begrüßen, die die systematisch menschenverachtende
Flüchtlingspolitik in Deutschland genauso wie wir
schlichtweg zum Kotzen finden.
Ultras Braunschweig // AK Antira
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- 18.Januar2012
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Update Fotos |
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Bilder vom Spiel der Handball-Frauen in
Liebenburg
sind online!
Darüber hinaus haben wir mit Freude zur Kenntnis genommen, dass die Gruppe Cattiva Brunsviga in jüngerer Vergangenheit immer mehr Lieder aus unserem Gesangsbüchlein übernommen und für sich entdeckt hat.
Noch größer wäre die Freude, wenn sie folgerichtig auch unsere eindeutige Positionierung gegen Faschismus und Diskriminierung übernehmen und als ersten Schritt die bisherige Zusammenarbeit mit und Akzeptanz gegenüber rechten Hooligans im und um das Eintracht-Stadion zukünftig konsequent unterbinden würde.
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- 14.Dezember2011
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Update Fotos |
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Aktuelle Fotos von den Spielbesuchen bei den
Handball-Frauen
in
Hardenberg
und in
Braunschweig
online.
Aus aktuellem Anlass nochmal der Hinweis auf den Blog der "Initiative gegen rechte (Hooligan-)Strukturen":
nonazisbs.blogsport.de
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- 23.November2011
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Spielankündigung |
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Am Samstag, den 3. Dezember 2011 rufen wir zu einem gemeinsamen Besuch des Frauen-Handballspiels des BTSV in der Güldenhalle auf, um ein solidarisches Zeichen gegen rechte Gewalt und für eine antifaschistische Fankultur zu setzen. Treffpunkt
zum antifaschistischen Spaziergang zur Halle: 16 Uhr am Kohlmarkt.
Im Anschluss an die Herren-Fußballpartie Eintracht Braunschweig gegen den FC St. Pauli am Sonntag, den 28. August 2011 griffen etwa 30 rechte Hooligans eine Gruppe von acht Ultras & Fußball Fans an, als diese nach Spielende das Gelände des Eintracht-Stadions verlassen wollten. Trotz der Anwesenheit von Teilen des Ordnungsdienstes während des Vorfalls und der anschließenden Veröffentlichung einer Pressemitteilung haben sich die Verantwortlichen des
BTSV nicht geäußert. Dabei stellt diese Attacke keinen Einzelfall dar, sondern steht in einem Kontext mit der immer länger werdenden Chronik rechter Übergriffe auf die sich offen antifaschistisch positionierende Gruppe Ultras Braunschweig.
Diese Ereignisse zeigen zum wiederholten Male, warum es notwendig und wichtig ist, dass Fans genau so wie alle anderen Menschen in dieser Gesellschaft klar gegen Nazis und ihre faschistische Ideologie Flagge zeigen. Denn auch im Stadion entsteht rechte Gewalt nicht aus dem Nichts, sondern benötigt einen fruchtbaren Boden, auf dem sie gedeihen kann.
Auch Fankultur hat antifaschistisch zu sein - Basta!
Der Slogan der rechten Hooligan-Band Kategorie C: "Fußball bleibt Fußball und Politik bleibt Politik" trifft auf große Akzeptanz sowohl in Braunschweig, als auch in vielen Fanszenen darüber hinaus. Dieser Versuch den gesellschaftlichen Raum des Stadions als unpolitisch zu verkaufen, führt in der Realität eher dazu, dass sich Nazis an diesem Ort relativ ungestört bewegen und dort agieren können.
Doch überall wo Nazis auftauchen, müssen die Menschen ihnen klar machen, dass sie hier nichts zu suchen haben. Überall wo Nazis mit ihrer Kleidung oder ihren Sprüchen ein Klima der Angst schaffen, das Menschen ausgegrenzt, muss die Devise klar sein: Nazis raus!
Deshalb stehen wir offen für eine Fankultur mit einem antifaschistischen Grundkonsens ein, denn unserer Meinung nach darf es keine Freiräume für Nazis geben - nirgendwo!!
Gemeinsam solidarisch gegen rechte Gewalt
Am Samstag, den 3. Dezember 2011 werden wir mit dem Frauen-Handballspiel des BTSV gegen den MTV Vorsfelde erstmals nach den Übergriffen wieder eine Sportveranstaltung in Braunschweig gemeinsam besuchen. Damit sich Szenarien wie kürzlich beim Heimspiel gegen St. Pauli oder am 27. November 2010 beim Spiel der Handball-Frauen in der Alten Waage nicht wiederholen, als eine Gruppe rechter Hooligans versuchte die anwesenden Ultras anzugreifen, treffen wir uns um 16 Uhr auf dem Kohlmarkt um von dort aus mit einem antifaschistischen Spaziergang gemeinsam zur Spielstätte an der Güldenhalle zu gehen.
Wir rufen alle Eintracht Fans und andere Mitmenschen dazu auf sich klar gegen rechte Ideologien zu positionieren. Kommt zum Spiel, unterstützt uns und tauscht euch mit uns über die Arbeit gegen rechte Gewalt aus.
Keinen Ort - Raum - Straße - Halle oder Stadion für Nazis!
Mehr Infos unter:
nonazisbs.blogsport.de
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- 17.November2011
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Veranstaltungshinweis |
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GRAUE WÖLFE HEULEN NICHT?!
Informationsveranstaltung zu türkischen Faschist*innen
*Donnerstag, 24. November 2011 - 19 Uhr - TU Braunschweig Raum SN 19.4 (Altgebäude)*
Inspiriert von Nazi-Deutschland zog die faschistische Welle Mitte des letzten Jahrhunderts bis an den Bosporus. „Graue Wölfe“ ist dabei die Bezeichnung für Mitglieder der rechten türkischen Partei der nationalistischen Bewegung – Milliyetçi Hareket Partisi (kurz MHP). Ziel und Motivation der Grauen Wölfe ist ein großtürkisches Reich, das vom Balkan über Zentralasien bis ins chinesische autonome Gebiet Xinjiang reichen und alle „Turkvölker“ dieser Erde vereinen soll.
Immer wieder treten sie in der Öffentlichkeit als nationalistisch, antisemitisch und rassistisch auf und sind für eine Vielzahl von Morden an Kurd*innen und MHP-Gegner*innen verantwortlich. Doch auch in Deutschland und anderen Ländern erfreuen sich die Grauen Wölfe eines großen Zulaufs an Jugendlichen, bedingt vor allem durch alltäglichen Rassismus. Die MHP ist dabei mittlerweile stark in kleinen Vereinen und auch Parteistrukturen integriert. Im Juni 2009 trat Ali H. Yildiz als Vorstandsmitglied des Deutsch Türkischen Forums (eine Unterorganisation der CDU) zurück, weil sich dieses nicht klar genug von den „Grauen Wölfen“ distanziere.
In den letzten Wochen demonstrierten in zahlreichen Städten jeweils hunderte türkische Nationalist*innen – u.a. in Berlin, Bremen, Stuttgart, Düsseldorf, Bielefeld oder auch Peine. Obwohl sich darunter auch ein großer Anteil an Faschist*innen der Grauen Wölfe befand, fanden die Demonstrationen größtenteils positiven Anklang in der medialen Berichterstattung.
Um über diese Gruppierung ein wenig mehr zu erfahren, laden wir am 24.11.2011 um 19.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ein. Als Referenten begrüßen wir an diesem Abend Orhan Sat. Er recherchiert, schreibt und referiert zu deutschem und türkischem Nationalismus.
Veranstalter*innen: Ultras Braunschweig & AStA TU Braunschweig
Ausladungsklausel: Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
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- 25.Oktober2011
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Neues vom Arbeitskreis Antira |
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Wir, der Arbeitskreis Antirassismus der Gruppe
Ultras Braunschweig, laden ein zu einem
Informationsvortrag über die rassistische
Flüchtlingspolitik Europas und Deutschland im
Speziellen. Das Ganze findet am Sonntag, den 30.
Oktober um 14 Uhr im Nexus (Frankfurter Str. 253,
38122 Braunschweig) statt.
Über hundert Millionen Menschen befinden sich
derzeit weltweit auf der Flucht und nehmen diesen
gefährlichen Weg unter Einsatz ihres Leben auf sich.
Viele von ihnen sterben dabei, einzig angetrieben
von der Hoffnung auf einen besseres Leben.
Flüchtlinge, die ihr Ziel dennoch erreicht haben,
bekommen gleich ab den ersten Momenten zu spüren,
dass sie nicht willkommen sind - und von da an Tag
für Tag. Dies äußert sich auf verschiedenen Ebenen,
insbesondere die offene Ablehnung der
Mehrheitsgesellschaft in Form rassistischer
Ausgrenzung wird dabei meist sichtbar.
Diese Unterdrückung setzt sich aber
instutionalisiert fort, in juristischen,
polizeilichen und ökonomischen Sphären,
beispielsweise durch das Verwehren des Zuganges auf
den hiesigen Arbeitsmarkt.
Im Vortrag werden Ursachen für Flucht (wie
Politische Verfolgung, Naturkatastrophen und
ökonomische Krisen) genauer erläutert, sowie die
rechtliche und soziale Lage der Betroffenen
aufgegriffen und näher erläutert.
Wir laden ein:
Kommt am Sonntag, den 30.10.2011 um 14 Uhr ins
Nexus!
Dazu werden wir Kaffee und Kuchen verkaufen, um mit
dem eingenommen Geld antirassistische
Flüchtlingsarbeit in Meinersen zu unterstützen.
Referent: Orhan Sat, DGB-Projektmitarbeiter, AZF II
(Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge)
Ultras Braunschweig (UB) // AK Antira
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01.September2011 |
Angriff von rechten Hooligans auf Ultras & Fußball-Fans |
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Im Anschluss an die Fußballpartie Eintracht
Braunschweig gegen den FC St. Pauli am vergangenen
Sonntag, den 28. August 2011 griffen rechte
Hooligans eine Gruppe von acht Ultras & Fußball Fans
an, als diese nach Spielende das Gelände des
Eintracht-Stadions verlassen wollten.
Bei dieser Attacke handelt es sich erneut um einen
gezielten Übergriff, der in einem Kontext mit der
immer länger werdenden Chronik rechter Übergriffe
auf die sich als antifaschistisch positionierende
Gruppe Ultras Braunschweig (UB) steht.
Nachdem sich die Personengruppe aus dem Kreise der
UB gemeinsam das Fußballspiel in der Nordkurve
angesehen hatte, verließ sie das Stadion in Richtung
Guntherstraße. Auf Höhe des Blocks 10 (in Richtung
Ausgang) kam ihnen eine Menge von etwa 10 Leuten
entgegen. Diese baute sich vor der Personengruppe
auf und drohte ihnen „Verpisst euch ihr Zecken“
& „Ihr Juden“.
Dabei schlugen sie provozierend in die Richtung der
Gruppe und näherten sich diesen immer wieder an.
Andere Eintracht-Fans beobachteten das Treiben,
einige wenige griffen ein und forderten die
Angreifer auf, sofort aufzuhören. Diese ließen sich
davon aber nicht abhalten.
Nachdem in der Zwischenzeit immer mehr Personen zu
der Menge der Angreifer hinzustießen und diese
inzwischen auf etwa 30 Leute anwuchs, starteten
diese ihren Angriff. Sie schlugen und traten auf die
sich in deutlicher Unterzahl befindende
Personengruppe von Ultras & Fußball-Fans ein und
verletzten zwei von ihnen am Kopf.
Die nun teils vermummten Angreifer setzten ihnen
über eine Strecke von 300 Metern bis vor das
Stadiontor nach. Der gesamte Angriff wurde von
Ordnern des Vereines beobachtet - diese griffen
jedoch nicht ein.
Unter den Angreifern befanden sich größtenteils
Personen, die anhand ihrer Gruppenkleidung der
rechten Hooligangruppe „Kategorie Braunschweig“ (KBS),
sowie der Fangruppe „Exzess Boys“ zuzuordnen waren.
Mitglieder von Kategorie Braunschweig waren bereits
in der Vergangenheit für mehrere gewalttätige rechte
Übergriffe auf AktivistInnen der Ultras Braunschweig
verantwortlich, u.a. auf das von UB besuchte Spiel
der BTSV-Handball-Frauen in der Sporthalle Alte
Waage im November 2010.[1]
Diese Vorfälle sind dabei kein Einzelfall: Erst
kürzlich wurde eine Gruppe von KBS-Mitgliedern bei
rassistisch motivierten Attacken auf Mallorca
verhaftet und nach einigen Tagen Gefängnisaufenthalt
nach Deutschland ausgewiesen. Spanische Medien
berichteten dazu: „Die Männer waren zunächst
gegen 21 Uhr in dem Lokal aufgekreuzt und hatten
Pfefferspray versprüht, wonach die Kultdisco für
einige Zeit komplett geräumt werden musste. Kurz
nach Mitternacht kehrten die Mitglieder der
rechtsradikalen Gruppierung in den Bierkönig zurück,
und griffen einen dunkelhäutigen Kellner an. Der aus
Nigeria stammende Mann sank, von Faustschlägen und
Tritten getroffen, schwerverletzt zu Boden.“[2]
Diese jüngsten Ereignisse zeigen zum wiederholten
Male auf, welch große Gefahr von rechten Hooligans
auf anders denkende oder anders aussehende Menschen
sowohl inner- als auch außerhalb des Stadions
ausgeht.
- - - - - - - -
[1] *
Indymedia: [BS] Naziübergriff
auf antifaschistische Ultras
[2] *
"Massenschlägerei am
Ballermann – Skinheads überfallen Kultdisco
Bierkönig" (Mallorca-Infos)
*
"Nach der Randale: Skinheads
wieder auf freiem Fuß" (Mallorca-Zeitung)
*
Video aus den spanischen
Medien (abc.es)
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- 18.Mai2011 |
Veranstaltungshinweis |
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- 11.Mai2011 |
Veranstaltungshinweis |
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- 02.Mai2011 |
Veranstaltungshinweise |
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06. Mai
2011 I Antifaschistischer Stadtrundgang: Braunschweig
unter’m Hakenkreuz
In der Gegenwart fast unsichtbar, war der Freistaat
Braunschweig bereits ab dem Jahr 1930 auf dem Weg zum
Nazi-Musterland und nur wenige Jahre später das gesamte
Stadtbild vom Faschismus geprägt. Zahlreiche Orte in
Braunschweig können diese schreckliche Vergangenheit
noch heute sichtbar machen - wenn mensch ihre Geschichte
erzählt!
Wer Braunschweig einmal aus einem etwas anderen
Blickwinkel kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen
an unserem antifaschistischen Stadtrundgang unter dem
Motto "Braunschweig unter'm Hakenkreuz" teilzunehmen.
Dazu starten wir ab 18h oben auf dem Nußberg am früheren
Bunker, um von dort aus über mehrere Etappen die
informative Tour in die Innenstadt zu starten. Halbwegs
festes Schuhwerk, freie Zeit bis in die Abendstunden und
eventuell auch wetterfeste Kleidung kann sicherlich
nicht schaden. Gegen das Vergessen!
Für alle Ortsunkundigen, der Startpunkt am Nußberg:
http://bit.ly/bVcNgU
Veranstalter_innen: Ultras Braunschweig
Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen des
Bündnis gegen Rechts Braunschweig gegen den
Naziaufmarsch am 4. Juni 2011
Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor,
Mitglieder und Sympathisanten extremer rechter Parteien
oder Gruppierungen und Personen, die der die extrem
rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der
Vergangenheit durch rassistische, nationalistische und
antisemitische Äußerungen in Erscheinung getreten sind,
von der Veranstaltung auszuschließen.
07. Mai 2011 I LEFT BASSLINE – Rave in den 8. Mai!
Am 8. Mai 1945 wurde Deutschland vom Nationalsozialismus
befreit - und das feiern wir mit einer Soli-Party zur
Unterstützung antifaschistischer Arbeit gegen den
Naziaufmarsch am 4. Juni!
Veranstalter_innen: AStA HBK & Ultras Braunschweig
Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen des
Bündnis gegen Rechts Braunschweig gegen den
Naziaufmarsch am 4. Juni 2011
Ausladungsklausel: Die Veranstalter_innen behalten sich
vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und
Personen, die rechten Parteien oder Organisationen
angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder
bereits in der Vergangenheit durch rassistische,
nationalistische, antisemitische, sexistische, homophobe
oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten
in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur
Veranstaltung zu verwehren oder von dieser
auszuschließen.
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- 06.April2011 |
Update Fotos |
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BTSV
Eintracht - Spielvereinigung Laatzen 13:7
(Waterpolo-Herren)
ZuschauerInnen: 63
HSG Plesse-Hardenberg - BTSV Eintracht 24:27
(Handball-Frauen)
ZuschauerInnen: 74
Impressionen einer erfolgreichen Woche: Siege bei den
Wasserballern und
Handball-Frauen
innerhalb von nur vier Tagen! |
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- 18.März2011 |
Update Fotos |
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HSG Rhumetal - BTSV Eintracht 21:23 (Handball-Frauen)
ZuschauerInnen: 164
Die
Handball-Frauen feiern
bei der HSG Rhumetal ihren dritten Sieg in Folge - und
wir feierten mit! |
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- 08.März2011 |
Update Fotos |
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MTV Gifhorn - BTSV Eintracht 32:22 (Handball-Frauen)
ZuschauerInnen: 145
SV Werder
Bremen II - BTSV Eintracht 1:1 (A-Jugend)
ZuschauerInnen: 112
Doppelt hält wieder einmal besser: Auswärts mit den
Handball-Frauen in
Gifhorn und den
Fußball-A-Junioren in
Bremen!
Am Samstagabend kam es in der Braunschweiger Innenstadt
noch zu einer Soli-Spontandemo als Reaktion auf den
Selbstmord eines Flüchtlings in Meinersen.
Indymedia:
http://de.indymedia.org/2011/03/301929.shtml
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- 26.Februar2011
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Veranstaltungshinweis AK Antidiskriminierung |
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Im Rahmen der
Veranstaltungsreihe zum Weltfrauentag „Who the Fuck is
Gender?“ lädt der Arbeitskreis Antidiskriminierung am
03. März 2011 zu folgender Veranstaltung ein:
Vortrag: Sexualisierte Gewalt – Mythen, Täter,
Betroffene
Sexualisierte Gewalt ist in unserer Gesellschaft etwas
Alltägliches und lässt Betroffene oft nicht nur
traumatisiert zurück, sondern entmächtigt sie auch noch
im Nachhinein durch Stigmatisierung.
In diesem einführenden Vortrag soll es zum einen darum
gehen Täterstrategien aufzuzeigen. Denn wenn
missbräuchliches Verhalten in seinen vielen Facetten
verdeutlicht werden kann und wenn klar wird, wer handelt
- und wie er handelt -, werden Schuld und Missbrauch
offenbarer und im besten Fall verhinderbar.
Zum anderen werden einige Bewältigungsstrategien von
Betroffenen dargestellt, um Verständnis zu schaffen und
Mythen zu brechen, die sich um deren Symptome, Folgen
und Verarbeitung hartnäckig halten.
Als Hintergrund dazu soll ebenso die gesellschaftliche
Realität von Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Formen
und Ausmaß beleuchtet werden, in der etwa
innerfamiliärer Missbrauch ein nicht nur quantitativ
bedeutender Aspekt ist.
Dabei wird abschließend überlegt, welche Möglichkeiten
der Intervention, Prävention und Unterstützung es gibt,
um innerhalb des eigenen sozialen Umfelds angemessene
Umgangsmethoden zu etablieren.
Vortrag
mit anschließender Möglichkeit für
Diskussion/Fragen/Austausch.
ACHTUNG: Der 2. Teil der Veranstaltung arbeitet mit
Beispielen und enthält daher mögliche Trigger
(Schlüsselreize) für Flashbacks.
Donnerstag, 03. März 2011, 18 Uhr – Falkenzentrum SUB
(Kuhstraße 28)
Referentin: Maike Groen (Bundessekretärin für den Ring
der Sozialistischen Jugend und die Mädchen- und
Frauenpolitische Kommission)
Veranstalter_innen: Arbeitskreis Antidiskriminierung
Ultras Braunschweig
Ausladungsklausel:
Die Veranstalter_innen behalten sich vor, von ihrem
Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten
Parteien oder Organisationen angehören, der rechten
Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch rassistische, nationalistische, antisemitische,
sexistische, homophobe oder sonstige menschenverachtende
Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den
Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser
auszuschließen.
Mehr Infos
zur Veranstaltungsreihe:
ultraviolet.blogsport.eu
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- 05.Februar2011
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Update Fotos |
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TV Gut Heil Barum - BTSV Eintracht 17:26
(Handball-Damen)
ZuschauerInnen: 135
BTSV
Eintracht - FS Hannover II 13:8 (Waterpolo-Herren)
ZuschauerInnen: 72
Fotos vom gelungenen Start ins neue Jahr mit zwei Siegen
der
Handball-Damen und
Waterpolo-Herren sind
nun online. |
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- 06.Dezember2010
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Update Fotos + Spielankündigung |
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BTSV Eintracht - HSG Plesse-Hardenberg 27:22
(Handball-Damen)
ZuschauerInnen: 104
Die
Fotos vom Spiel in der
Alten Waage sind nun online.
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- 29.November2010
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Erneuter Naziübergriff auf antifaschistische Ultras |
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Am vergangenen Samstag, den 27. November 2010 kam es
durch rechtsradikale Hooligans, welche fest in der
Fanszene von Eintracht Braunschweig verankert sind, zu
einem erneuten Angriff auf unsere Gruppe Ultras
Braunschweig.
Während des von uns besuchten Landesliga-Spiels der
Handballdamen von Eintracht Braunschweig in der
Sporthalle „Alte Waage“ versuchten diese mittels
Provokation und Gewaltandrohungen eine körperliche
Auseinandersetzung herbeizuführen. Zwei vor der Halle
wartende Ultras wurden während des Spiels seitens zweier
vorbeigehender, telefonierender Nazis (mindestens einer
davon Mitglied bei der rechten Hooligangruppierung
„Kategorie Braunschweig“) mittels Handzeichen („Kehle
durchschneiden“) bereits Gewalt angedroht. Die zwei
Bedrohten bewegten sich nach dieser Aktion zurück in die
Halle, um einer möglicherweise entstehenden
Konfliktsituation aus dem Weg zu gehen. Sie konnten von
dort aus im weiteren Verlauf beobachten, wie sich in
geringer Entfernung zur Halle eine Gruppe von etwa 10
Personen ansammelte.
Bereits zu diesem Zeitpunkt befand sich ein in
Hooligankreisen verkehrender Nazi in der Halle und fiel
durch permanentes Telefonieren und Beobachten der
AktivistInnen der Ultras Braunschweig auf. Nachdem diese
Person und ihre BegleiterInnen nach einiger Zeit die
Halle verließen, sammelte sich die inzwischen auf etwa
20-25 Personen angewachsene Gruppe außerhalb der Halle
und formierten sich offensichtlich in Angriffsposition.
Kurze Zeit später gegen 18:30 Uhr betraten drei
aggressiv auftretende Männer die Halle und forderten uns
in einer Distanz von etwa 30 Metern mittels Gebrüll
(„Kommt doch!“) und Handzeichen bzw. Gestiken (u.a. den
„Hitler-Gruß“) auf, sie zu attackieren bzw. ihnen die
Treppe nach draußen zu folgen. Wohl entgegen ihrer
Erwartungen bzw. Planungen taten wir dies jedoch nicht,
sondern erwiderten lautstark „Nazis raus“ und verließen
unsere Position auf der Tribüne nicht. Nach weiteren
Provokationen und Aufforderungen, auf die wir wiederum
nicht reagierten, sondern als Gruppe geschlossen
zusammenblieben, entfernten sich die Nazis aus der
Halle. Im Laufe dieser Situation alarmierte der
Hallenwart die Polizei, welche kurz darauf eintraf.
Bei diesem Angriff handelte es sich nicht um den ersten
Versuch unsere Gruppe aufgrund ihrer antifaschistischen
Grundhaltung zu attackieren. Bereits in der
Vergangenheit wurde dies mehrmals probiert, leider
konnten nicht alle diese Angriffe so erfolgreich
abgewehrt werden. So kam es neben körperlich massiven
Attacken auf einzelne Personen und einer nächtlichen
Sabotageaktion auf unseren Laden auch zu zwei weiteren
Angriffen auf selbigen.
Diese rechtsradikal motivierten Übergriffe häuften sich
in der Vergangenheit mehr und mehr. Wir fordern daher
auch andere Fans, ZuschauerInnen und neutrale
BeobachterInnen der Braunschweiger Eintracht auf, sich
endgültig bewusst zu werden, worum es bei diesen
Anfeindungen und Angriffen geht.
Zurückschlagen! – Wir werden uns zur Wehr setzen und uns
diesen faschistischen Umtrieben entgegenstellen. Wir
lassen uns nicht einschüchtern und setzen hierbei auf
eine breite antifaschistische Solidarität. Diesen
Negativentwicklungen in Braunschweig gilt es sich
gemeinsam und entschlossen entgegenzustellen.
Nazis raus aus der Fanszene - Kein Fußbreit den
Faschisten!
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