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Erstellt am 13. Januar 2013 0

Lesung: Angriff von Rechtsaußen


Lesung:
Ronny Blaschke
Angriff von Rechtsaußen – wie Neonazis den Fußball missbrauchen

Samstag, 19.01.2013 | 19:00 Uhr | HBK Braunschweig

Seit vielen Jahren bemüht sich die rechtsradikale Szene, bei den Fußballfans Einfluss zu gewinnen – zuweilen mit Erfolg. Der Journalist Ronny Blaschke hat Beispiele recherchiert: NPD-Mitglieder rekrutieren Nachwuchs in der Anhängerschaft des 1. FC Lok Leipzig; in Sachsen-Anhalt arbeitet ein Rechtsradikaler als Jugendtrainer; in Dortmund gibt es Überschneidungen zwischen Autonomen Nationalisten und Fanszene. Dass bei Teilen der Fans rechtsextreme Einstellungen verwurzelt sind, zeigt sich, wenn rassistische, antisemitische oder schwulenfeindliche Parolen angestimmt werden.Blaschke sprach mit Neonazis ebenso wie mit Sozialarbeitern, Forscher*innen und Vertretern aus Politik und Verfassungsschutz. Sein Buch gewährt alarmierende Einblicke in ein Problemfeld, über das wenig bekannt ist. Zugleich wertet es Erfahrungen und Vorschläge aus, wie dem Einfluss Rechtsradikaler in den Vereinen und Stadien begegnet werden kann. Und es plädiert für eine politische Diskussionskultur in einer Branche, die sich ihrer sozialen Verantwortung zu selten bewusst ist.

Über den Autor:
Ronny Blaschke arbeitet als freier Journalist in Berlin – für Print, Hörfunk & Online-Medien. Dabei interessiert er sich vor allem für die politischen Hintergründe des Sports. Einem größeren Publikum bekannt geworden ist er in der Vergangenheit bereits durch seine beiden Werke „Im Schatten des Spiels. Rassismus und Randale im Fußball“ sowie „Versteckspieler. Die Geschichte des schwulen Fußballers Marcus Urban“.
Sein aktuelles Buch „Angriff von Rechtsaußen – wie Neonazis den Fußball missbrauchen“ wird er nun hier in Braunschweig im Rahmen dieser Lesung vorstellen.

Veranstalter*innen:
Ultras Braunschweig in Zusammenarbeit mit SJ – Die Falken BS und dem AStA der HBK

Ausladungsklausel: Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


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