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Erstellt am 10. Juli 2014 0

„Keine Ein­tracht mit Nazis“ geht in die drit­te Runde

Am 12. Juli wird es zum drit­ten “Keine Ein­tracht mit Nazis”-Tur­nier kom­men und dies­mal wird die Halle ver­las­sen und der Schritt raus in die Natur ge­macht. Zu­min­dest in ge­wis­sen Maßen, denn es wird auf dem Kunst­ra­sen­platz des VfB Rot-Weiß 04 e.V. ge­spielt und der sieht fast nach ech­tem Rasen aus. Ab 9 Uhr mor­gens wer­den wie­der ves­chie­dens­te Teams an­tre­ten um sich den pres­ti­ge­träch­ti­gen ers­ten Platz zu si­chern.

Doch auch für alle, die sich nicht dafür be­geis­tern kön­nen, sel­ber gegen den Ball zu tre­ten, wird es Pro­gramm geben. So gibt es neben mu­si­ka­li­scher Be­schal­lung auch in­hal­ti­che Parts, genug zu essen (auch vegan) und zu trin­ken, die Mög­lich­keit sich mit vie­len an­de­ren Men­schen aus­zu­tau­schen sowie Spaß und Freu­de.

Aber wie schon die Ak­ti­ons­ta­ge zuvor, geht es auch darum, wei­ter klar Po­si­ti­on zu be­ken­nen gegen Ras­sis­mus, Dis­kri­mi­nie­rung und rech­tes Ge­dan­ken­gut im Ein­tracht-Sta­di­on und an­ders­wo. So soll das Tur­nier ein An­lauf­punkt für alle sein, die sich da­ge­gen stark ma­chen wol­len.

Nach den An­grif­fen auf Ul­tras Braun­schweig in der ab­ge­lau­fe­nen Sai­son beim Aus­wärts­spiel in Mön­chenglad­bach, gab es keine Be­nen­nung der Ag­gres­so­ren. Die ein­zi­ge Kon­se­quenz war ein Grup­pen­ver­bot der Grup­pe Ul­tras Braun­schweig und auch die­ser Miss­stand soll wei­ter­hin nicht ver­ges­sen wer­den. Daher ist der Titel der Ver­an­stal­tung wei­ter­hin ak­tu­ell.

Der Tag ist aber mit dem Tur­nier noch lange nicht vor­bei, denn das “Sum­mer Vibes”-Fes­ti­val des JURB (Ju­gend­ring Braun­schweig e.V.) bie­tet ab 17:30 Uhr mu­si­ka­lisch bes­tes Pro­gramm mit Su­pers­hirt, Ko­bito und Cal­lin Tommy.

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Aus­la­dungs­klau­sel

Die Ver­an­stal­ter*innen be­hal­ten sich vor, von ihrem Haus­recht Ge­brauch zu ma­chen und Per­so­nen, die rech­ten Par­tei­en oder Or­ga­ni­sa­tio­nen an­ge­hö­ren, der rech­ten Szene zu­zu­ord­nen sind oder be­reits in der Ver­gan­gen­heit durch ras­sis­ti­sche, na­tio­na­lis­ti­sche, se­xis­ti­sche, ho­mo­pho­be an­ti­se­mi­ti­sche oder sons­ti­ge men­schen­ver­ach­ten­de Äu­ße­run­gen oder Taten in Er­schei­nung ge­tre­ten sind, den Zu­tritt zur Ver­an­stal­tung zu ver­weh­ren oder von die­ser aus­zu­schlie­ßen.


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